Mit einem Forward Darlehen die Zukunft absichern

Wenn von Immobilienfinanzierungen die Rede ist, spricht man auch immer wieder von den sogenannten Forward-Darlehen. Doch was genau sind Forward-Darlehen und für wen ist es lohnenswert ein solches abzuschließen? Um ein Forward-Darlehen für die persönliche Baufinanzierung richtig nutzen zu können, ist es erst mal wichtig, die Funktionsweise dieser Darlehensform zu kennen.

Zinsabsicherung durch Forward Darlehen

Der Grundgedanke bei einem Forward Darlehen ist die Zinsabsicherung in der Zukunft. Wer heute ein Forward Darlehen abschließt, kann sich das aktuell herrschende Zinsniveau bis zu fünf Jahre absichern. In der Praxis bedeutet dies folgendes: Heute wird ein Forwarddarlehen mit einer Laufzeit von 24 Monaten abgeschlossen. Während dieser Zeit zahlt der Kunde keine Bereitstellungszinsen, sondern lediglich einen kleinen Zinsaufschlag auf die aktuellen Zinsen. Die Rückzahlungskosten für das Forwarddarlehen kommen jedoch erst bei der Auszahlung auf den Kunden zu. Nach den zwei Jahren Bereitstellung kommt es zur Auszahlung der gesamten Darlehenssumme und der Kunde muss nur die Zinshöhe zahlen, die ehemals abgeschlossen wurde.

Für wen lohnt sich der Abschluss eines Forward Darlehens?

Forward Darlehen werden vor allem für Anschlussfinanzierungen und bei einem niedrigen Zinsniveau abgeschlossen. Besonders in Zeiten eines niedrigen Zinsniveaus ist es sinnvoll, sich dieses für die Zukunft abzusichern. Wer deshalb bereits in Besitz einer Baufinanzierung ist, und diese in zwei bis drei Jahren ausläuft aber weiterfinanziert werden muss, der sollte über den Abschluss eines Forward Darlehens nachdenken. Heute bereits die Zinsen für die Zukunft absichern bedeutet für den Kunden, dass trotz steigender Zinsen mit keiner Zinserhöhung zu rechnen ist. Im Schnitt werden bei der Vergabe von Forward Darlehen Zinsaufschläge von ca. 0,7% verlangt. Wird jedoch mit einer höheren Zinsniveausteigerung gerechnet, so ist es durchaus sinnvoll, für die Zinsabsicherung diesen Aufschlag zu zahlen.

Risiken von Forward Darlehen

Das einzige Risiko, welches der Kunde besitzt, ist, eine weitere Senkung des Zinsniveau. Hätte sich der Kunde das aktuell herrschende Zinsniveau für die Zukunft abgesichert, die Zinsen fallen aber weiter, so wäre es in ein paar Jahren günstiger, zum dann herrschenden Zinsniveau einen Kredit abzuschließen. Forward Darlehen sollten deshalb nur über einen Zeitraum von 6-24 Monate abgeschlossen werden, da hier eine realistische Einschätzung der weiteren Zinsentwicklung gemacht werden kann. Für einen längeren Zeitraum ist eine Einschätzung meist ungenau, sodass es sein kann, dass der Kunde dann höhere Zinskosten zahlen muss.

Forward Darlehen nur für Immobilienerwerb nutzbar

Wer nun denkt, dass eine solche Zinsabsicherung sinnvoll wäre, dem sei noch gesagt, dass Forward Darlehen nur für Immobiliendarlehen, also für Darlehen, welche durch Grundbucheinträge abgesichert sind, genutzt werden können. Für all diejenigen, die derzeit einen Immobilienwunsch oder ein in der Zukunft auslaufendes Immobiliendarlehen haben, ist es derzeit besonders interessant ein Forward Darlehen abzusichern. Bereits seit ein paar Jahren herrscht ein extrem niedriges Zinsniveau, welches in Zukunft sicherlich wieder steigen wird. Also warum nicht schnell reagieren und die aktuellen Zinsen für die Zukunft absichern? Mit einem Forward Darlehen ist dies schnell und unkompliziert möglich.

Kreditaufnahme trotz negativer Schufa

Die Schufa-Auskunft spielt bei der Kreditvergabe in Deutschland eine große Rolle. Die Schufa (Erklärung Wikipedia) wurde einst dafür gegründet, um den Stromkunden in Deutschland die Möglichkeit zu geben, Elektrogeräte günstiger zu erwerben. Heute nutzen die Daten, welche in der Schufa gespeichert sind, viele Unternehmen. Hier werden von jedem Kunden sowohl positive als auch negative Merkmale gespeichert. Bei einer positiven Schufa-Auskunft werden dem Kunden bei bonitätsabhängigen Zinsberechnungen niedrigere Zinsen angeboten, bei einer negativen Schufa-Auskunft hat man es als Kunde jedoch oftmals schwer überhaupt einen Kredit zu bekommen. Dabei fragt der Kreditgeber jedoch nicht nach, wie es zu diesem Negativeintrag gekommen ist. Als Kunde ein großer Nachteil. Längst vergessene und alte negative Schufa-Einträge können dazu führen, dass eine Kreditanfrage abgelehnt wird. Doch eine negative Schufa muss nicht gleich das Aus für einen Kreditwunsch bedeuten. Es gibt auch Möglichkeiten trotz negativer Schufa-Auskunft, einen Kredit zu erhalten.

Wenn man von der Vergangenheit eingeholt wird

Wenn in der Vergangenheit bei einem Versandhaus offene Rechnungen nicht gezahlt wurden oder ein Kredit nicht ordnungsgemäß erfüllt wurde, so wird dies in der Schufa gespeichert. Dabei spielt es keine Rolle, um was für eine Summe es sich gehandelt hat. Jedes Unternehmen, das der Schufa angeschlossen ist, meldet die Kunden, die die Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen können. Will genau dieser Kunde Jahre später einen weiteren Kredit beantragen, so kann dieser Schufa-Eintrag zum Verhängnis werden. Banken, die vor der Kreditvergabe eine Schufa-Abfrage durchführen, werden den Kredit ablehnen. Damit dennoch ein Darlehen aufgenommen werden kann, sollten Kreditangebote von Banken genutzt werden, bei denen auf eine Schufa-Abfrage verzichtet wird. Hierfür gibt es einige Institute. Doch auch hier sollte vorab ein Kreditvergleich durchgeführt werden. Da die Banken ein größeres Ausfallrisiko tragen, werden sie immer höhere Zinsen verlangen als Banken, die vorab eine Schufa-Abfrage durchführen. Dennoch gibt es auch hier Unterschiede bei den Preisen. Deshalb ist es sinnvoll, bei den gängigsten Kreditgebern ohne Schufa vorab eine individuelle Kreditanfrage durchzuführen.

Informationen über die eigene Schufa erhalten

Viele Menschen wissen gar nicht, was in der persönlichen Schufa-Auskunft steht und sich oftmals verwundert, warum es bei einer Kreditanfrage zu einer Ablehnung kommt. Dabei hat jeder Deutsche die Möglichkeit einen Einblick in seine Schufa-Auskunft zu erhalten. Unter www.schufa.de kann, gegen eine kleine Gebühr, die persönliche Schufa-Auskunft angefordert werden. Hierbei wird dann auch oftmals festgestellt, dass Negativeinträge vorhanden sind, die eigentlich bereits lang als erledigt gelten müssten. Ist dies der Fall, so sollte unbedingt mit dem damaligen Gläubiger in Kontakt getreten werden, und eine Löschung des Negativeintrages vermerkt werden. Wird dies gemacht, so kann es auch schnell zu einer Schufa-Auskunft ohne Negativmerkmale kommen.

Die besten Anbieter für Kredite ohne Schufa-Abfrage

Damit bei der Kreditaufnahme ohne Schufa für den Kunden alles positiv verläuft, sollten Anbieter wie zum Beispiel Bonkredit.de genutzt werden. Diese sind absolut seriös und bieten gute Konditionen an.

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Kreditrechner für Immobilien – den Traum vom Eigenheim wahrwerden lassen

Der Erwerb von Wohneigentum ist für viele Deutsche ein langgehegter Traum. Wohneigentum bedeutet für viele Freiheit und Unabhängigkeit, jedoch ist beim Erwerb eine Darlehensaufnahme meist unumgänglich. Aufgrund des derzeitig niedrigen Zinsniveaus kann sich dieser Traum jedoch fast jeder ermöglichen. Durch die niedrigen Zinsen sind die monatlichen Kosten sehr gering und eine Rückzahlung des Darlehens ist schnell möglich. Der Erwerb von Wohneigentum hat zudem einen weiteren Vorteil: Ist die Immobilie erst mal abgezahlt, so ist man in Besitz einer stabilen Geldanlage, mit welcher zeitgleich für das Alter vorgesorgt werden kann. Mietfreies Wohnen im Alter, und somit eine Einsparung der Mietkosten, sorgt dafür, dass die spätere Rente nicht durch hohe Mietzahlungen gemindert wird. Damit der Traum vom Eigenheim wahr wird, ist es jedoch wichtig, das richtige und passende Baudarlehen zu finden. „Kreditrechner für Immobilien – den Traum vom Eigenheim wahrwerden lassen“ weiterlesen