Wer in Deutschland Statistiken zum Schuldenstand der Einwohner liest, wird immer wieder darauf stoßen, dass viele Deutsche überschuldet sind. Dies liegt vor allem daran, dass es heutzutage schnell und einfach möglich ist, einen Kredit zu beantragen. Besonders die verlockenden Null-Prozent-Finanzierungen tragen dazu bei, dass viele Kunden viele Dinge per Ratenkauf finanzieren. Diese Angebote sind zwar auch durchaus sinnvoll wahrzunehmen, doch irgendwann kommt oft der Punkt, dass man als Kunde keinen Überblick mehr über seine laufenden Finanzierungen hat. Die monatlichen Raten werden nur noch vom Girokonto abgebucht, ohne zu wissen, für was die Rate eigentlich gezahlt wird. Ist dies der Fall, ist es höchste Zeit, eine Umschuldung vorzunehmen. Hierbei werden alle Kredit zusammengefasst und künftig nur noch eine Kreditrate an einen Kreditgeber zurückgezahlt. Diese Art der Finanzierung trägt dazu bei, dass man als Kunde einen besseren Überblick über seine Finanzen besitzt und zudem noch hohe monatliche Kosten sparen kann.

Vor einer Umschuldung müssen die Ablösebeträge erfragt werden

Oft weiß man als Kunde gar nicht mehr, wie hoch die eigentliche Finanzierungssumme war, geschweige denn, wie viel von der Finanzierungssumme überhaupt noch zurückgezahlt werden muss. Soll eine Umschuldung der gesamten Verbindlichkeiten vorgenommen werden, sollte deshalb als Erstes eine Ablösesumme der einzelnen Kredite erfragt werden. Hierfür muss an die unterschiedlichen Kreditgeber eine Anfrage erstellt werden. Mit Mitteilung der Ablösesumme hat der Kunde anschließend meist vier Wochen Zeit, um den Gesamtbetrag zu tilgen.

Monatliche Kreditraten zusammenfassen und Geld sparen

Wer an unterschiedliche Kreditgeber Ratenverpflichtungen erbringen muss, zahlt in der Summe stets mehr, als bei einem Kredit von einem Kreditgeber. Dies liegt daran, dass bei jedem Kleinkredit Zinsen gezahlt werden müssen, welche gespart werden können, wenn es sich lediglich um einen Gesamtkredit handelt. Sind die Ablösesummen aller Kredite vorhanden, kann eine Kreditanfrage über die kompletten Schulden bei einem Kreditgeber vorgenommen werden. Wird dieser Kredit zugesagt, erkennt man als Kunde schnell, dass die Einzelrate deutlich niedriger ist, als die Zahlung von unterschiedlichen Kreditraten.

Einfache Handhabung bei einer Umschuldung

Viele Kunden scheuen sich davor, eine Umschuldung der Kredite vorzunehmen, da sie Angst vor einem hohen Verwaltungsaufwand haben. Dies ist aber nicht der Fall. Entscheidet man sich für eine Umschuldung mithilfe eines Kreditgebers, so übernimmt dieser sämtliche Rückzahlungen an die bereits vorhandenen Kreditgeber. Damit dies gemacht werden kann, müssen lediglich die Kontodaten der bereits vorhandenen Kredite angegeben werden. Mit Auszahlung des neuen Kredites überweist dieser dann die erforderlichen Summen an die alten Kreditgeber. Ebenfalls wird der neue Kreditgeber darauf achten, dass die alten Kredite in der Schufa als erledigt gespeichert werden, sodass sich der Score-Wert des Kunden schnell verbessern wird.

Kosten sparen und wieder ruhig schlafen können

Wer genau diese monatliche Finanzsituation kennt, sollte nicht mehr länger warten, sondern reagieren und eine Umschuldung in Angriff nehmen. Die einfach und problemlose Durchführung wird erstaunlich sein und der monatliche finanzielle Spielraum, welcher mit einer Umschuldung geschaffen wird, lässt vielen das Wasser nicht mehr bis zum Hals stehen. Vielleicht kann es sogar geschafft werden, mit dem finanziellen Puffer einen Kapitalaufbau zu erreichen, sodass künftige Anschaffungen mit angespartem Guthaben finanziert werden können. Ein Umschuldungskredit kann wahre Wunder bewirken und sollte daher von jedem, der mindestens drei Kredite monatlich zu tilgen hat, genutzt werden.